Abseits ausgetretener Pfade

Zypern hat viele Gesichter - und auch an Panoramen wurde nicht gespart.

Wandern

Mehr als 300 Sonnentage im Jahr machen die östlichste Mittelmeer-Insel zu einem der sonnigsten und wärmsten Reiseziele Europas – ideal zum wandern. Doch Sonne satt und weitläufige Strände sind nur eine Facette. Kultureisende sehen sich mit Zeugnissen aus der 9000 Jahre alten Geschichte konfrontiert, etwa den Königsgräbern von Pafos oder den archäologischen Stätten der antiken Metopole Salamis.

Lohnende Wanderziele gibt es mehr als genug. Von bequemen Touren zu Wasserfällen und Meeresgrotten bis hin zur anspruchsvollen Querung der Avakas-Schlucht oder einer luftigen Kliffwanderung über der fast schneeweißen Kreideküste am Kap Aspro ist vieles möglich. Im fast 2000 m hohen Troodos-Gebirge laden ausgedehnte Wälder mit bizarren Schwarzkiefern und knorrigen Wacholderbäumen zu schattigen Touren ein. Einzigartig sind die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Scheunendachkirchen. Praktischerweise sind etliche dieser Kleinode byzantinischer Kunst Ausgangs- und Endpunkt von reizvollen Wanderwegen.

Und noch eine Besonderheit: Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum können Sie einfacher mit der artenreichen mediterranen Flora Bekanntschaft schließen als auf den von den Forstbehörden angelegten „Nature Trails“. Besonders reizvoll ist natürlich das Frühjahr, wenn Orchideen am Wegrand Akzente setzen und auf den Bergwiesen Abermillionen von Wildblumen um einen Platz an der Sonne kämpfen.

Im Nordteil der Insel ist das von mittelalterlichen Höhenburgen gespickte Fünffingergebirge die Entdeckung für Wanderer. Und natürlich der Karpaz. Kaum eine andere Mittelmeerregion konnte noch so ursprüngliche Flecken bewahren wie die fast 100 km lange Halbinsel, die wie ein ausgestreckter Finger die nordöstlichste Ecke Zypern markiert.

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